Montag, 15. November 2010

Der Lauf der Dinge

Da ist es doch schon wieder 8 Monate her seit dem letzten Eintrag und ich bin mir
so gut wie sicher, das diesen Blog keiner mehr lesen wird, habe ich doch selbst 8 Monate gebraucht
um hier mal wieder vorbei zu schauen. Eine Alte Präsentationsweisheit lautet, seine geistigen Ergüsse stets kurz und knackig zu halten, also kann ich kaum erwarten meine wenigen treuen Leser mit einem alle 8 Monate stattfindenden Blog bei Laune zu halten. Ich überlege gerade ob ich einen Link bei Facebook einbringen soll und, um vielleicht ein paar Leute mehr anzulocken, mal wieder eine gewisse Regelmäßigkeit reinbringe. Einmal die Woche dürfte schon drin sein, aber ich bin mir nicht sicher ob es so viele sinnige Themen gibt. Warten wir es ab.

Der heutige Eintrag trägt den Titel:

"Der Lauf der Dinge"

Dieser Titel ist nicht sinnlos gewählt und schon gar nicht aus der Luft gegriffen. Es ist lediglich der Versuch die Ereignisse der letzten Wochen in einen Satz zu fassen. Adäquat wäre nun sicherlich ein Satz wie "Ich habe lange über diesen Titel nachgedacht" aber eigentlich ist er mir in den Schoß gefallen. Denn manchmal ist es recht einfach den kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden und er scheint uns förmlich anzuspringen.

Also wie laufen die Dinge derzeit? Und genauso wie ich es nicht geschafft habe meinem Titel einen rein negativen oder rein positiven Unterton zu verleihen, so kann ich es auch nicht mit den einzelnen Ereignissen tun, die mein Leben in letzter Zeit bestimmen. Allerdings gilt auch hier, Ausnahmen bestätigen die Regeln.

An dieser Stelle meiner abendlichen Schreiberei komme ich in einen Gewissenskonflikt. Denn zum einen verspreche ich mit dem Titel einige Dinge aufzulisten, andererseits bin ich niemand der gerne aus dem Nähkästchen plaudert. Ich denke ich verrate nicht zu viel von mir selbst oder irgend jemandem den ich kenne, wenn ich sage, dass Verlust und Verlustangst in letzter Zeit allgegenwärtig sind. Dies erstreckt sich vom tatsächlichen Verlust geliebter Menschen und anderer Zeitgenossen bis hin zur Einsicht das nicht alles immer so ist wie es scheint. Letzteres kann natürlich auch tröstlich sein. Aber die Irritation über viele falsche Ansichten über die uns das Leben aufklärt kann schließlich auch zum Verlust des Vertrauens in die eigene Auffassungsgabe führen. Womit wir wieder bei Verlustangst wären. Verteufelt!

Der Trick bei diesen Ängsten ist letztendlich der, etwas Abstand zu nehmen. Menschen neigen grundsätzlich dazu, nur einem sehr kurzen Zeitraum ihre Beachtung zu schenken. Meistens handelt es sich dabei um das Jetzt und viele rühmen sich auch damit, einzig und allein im Jetzt zu leben. Es gibt da ein Sprichwort das mir hierzu einfällt:

"Das Gestern ist Geschichte. Das Morgen ist ein Mysterium. Das Heute ist ein Geschenk."

Und es gibt nichts was mich daran stört, mit Ausnahme der Tatsache, dass es viele Menschen gibt, die es meiner Meinung nach falsch deuten. Ich wäre der letzte der versucht jemandem seine Meinung aufzudrängen, aber ich würde stets versuchen sie zu erläutern. Ohne Frage ist jede Minute die wir haben, jede Stunde und jeder Tag, der aus diesen Minuten wird, ein Geschenk. Doch das Sprichwort scheint für viele Menschen festzulegen das lediglich das Heute wichtig ist. Doch gäbe es das Geschenk des Heute ohne die Geschichte von Gestern? Und ohne dieses Heute gäbe es da das Morgen? Könnten wir die Zukunft ohne die Geschichte genießen und wäre unser Gestern ohne das Morgen interessant?

Es ist wichtig über diese Dinge nachzudenken und darüber zu sprechen. Ich für meinen Teil schreibe sie mir von der Seele ohne die Möglichkeit zu vergessen, dass es ausser mir selbst, keiner mehr lesen wird. Aber was macht das schon? Wenn ich in ein paar Jahren zufällig entdecke, das dieser Blog in den weiten des Webs noch existiert, werde ich diesen Eintrag lesen und lächeln. Denn mit den Geschichten die ich erzähle, kommen die Erinnerungen. Und auch wenn sie nicht immer Positiv sind, sind sie doch ein Teil meines Gesterns.

Gegen Ende meiner Einträge, die ich ab heute versuche wöchentlich zu schreiben, versuche ich stets ein abschließendes Statement zu setzen. Oft werden es Dinge sein die große Männer und Frauen bereits vor mir gesagt haben, oft werden es eigene Kreationen sein. Heute ist es eine eigene Kreation, die viele Männer und Frauen bereits vor mir so, oder so ähnlich formuliert haben:

All die Ereignisse in unserem Leben die uns prägen, seien sie nun positiver oder negativer Natur, sind doch letztendlich Pflastersteine die uns den Weg ebnen. Der ein oder andere mag nicht allzu hübsch sein, und vielleicht erinnern wir uns auch nicht mehr genau daran wie die Steine aussehen, die wir vor einer ganzen Weile gelegt haben, aber wenn man sich am Ende des Weges umdreht, sich den Weg nochmal ansieht, den man hinter sich hat und nicht überwiegend des Bedauerns wegen weint, kann man das ganze schon als Sieg verbuchen.

Lear

Montag, 15. März 2010

Ein, zwei Sekunden

Ist schon amüsant, was ein, zwei Sekunden im Leben ausmachen können. Ich weiss, das klingt irgendwie abgedroschen, denn welcher Hobby-Philosoph hat sich noch nicht mit dem Thema beschäftigt. Wo ich hier sitze und das Schreibe merke ich wie zäh diese Überlegung ist auf der ich, wie schon hunderte vor mir herumkaue, aber ich glaube, nach einem Tag wie dem letzten Sonntag ist es eine komödiantische Erzählung wert.

Wie an meinem letzten Blog zu erkennen war bin ich Musiker. Viele würden sagen: "Gar nicht, du bist Bassist" und für den ein oder anderen mag es nicht das gleiche sein, aber selbst wenn, so trage ich meinen Bass mit stolz. Wie auch immer, seit kurzem habe ich ein kleineres Akustik Projekt mit einem Freund, der schon lange Zeit mein Gitarrist erster Wahl ist. Wir haben schon die ein oder andere Band zusammen überlebt und spielen immer wieder gerne zusammen und da ich keine Namen nennen will gebe ich ihm für diesen Eintrag ruhig mal den Namen Drhdt (Die rechte Hand des Teufels).

Drhdt und ich waren also in unserem derzeitigen Proberaum und es lief wirklich gut. Da wir beide Studenten sind und gerade eine Klausurphase hinter uns hatten, hatten wir beide nicht die größte Zeit um zu Proben, aber unsere Songs liefen sehr gut. Und wie das so ist macht man hin und wieder eine kleine Pause. Als wir beide den Proberaum verließen, fiel durch einen Zufall der so noch nie vorgekommen war, die Tür zu.

An dieser Stelle wäre jetzt zu erwähnen das die Schlüssel zu selbigem noch INNEN lagen und die Tür nur mithilfe desselbigen zu öffnen war.

Die Fluchworte die dieser Aktion folgten, kann ich nicht rezitieren da ich glaube das ich nur einmal ein so tiefes Tor zur Hölle öffnen möchte. Belassen wir es einfach dabei, das jede Nonne sofort vom Glauben abgefallen wäre.

Spaßigerweise lagen natürlich Drhdt's und mein Handy, sowie seine Autoschlüssel auf unseren Jacken... IM Proberaum... und lediglich meine Autoschlüssel hatte ich zufälligerweise in der Tasche.

Es folgte eine Tour die in ihrer Gesamtheit wohl 2 Stunden und eine Fahrt über 100 km entsprach um an einen Ersatzschlüssel zu kommen, in dessen Zuge wir fast ein Baby aufweckten, fast die Polizei auf uns gehetzt wurde und der Drang sich zu betrinken bis ins unermessliche anstieg.

Durch zwei Sekunden in denen wir nicht auf die Tür geachtet hatten wurde uns der ganze Abend versaut, der schon so schön begonnen hatte.

Daraus lässt sich zumindest schließen, das das letzte aller Naturgesetze auf das man sich wirklich noch verlassen kann, Murphys gesetzt ist laut dem alles was schiefgehen kann schiefgeht.

Und als Schlussbemerkung:

"Wenn sich eine Tür schließt öffnet sich dafür ein fenster".... Vielleicht sollten wir ein Fenster einbauen lassen.

Euer Lear

Dienstag, 17. November 2009

Ein vollkommener Moment

Der erste Eintrag ist nun schon eine ganze Weile her, und ich hatte fast schon ein schlechtes Gewissen bzw. die Angst dass sich das hier, wie schon viele andere Blogs zuvor im Sand verläuft. Doch ich empfand es als falsch, einfach irgendetwas zu schreiben, nur damit das hier benutzt wird.

Wie es der Zufall so will, fand ich heute morgen, noch bevor ich mich auf den Weg in die Hochschule machte, den Grundstein für einen neuen Eintrag. Aus irgendeinem Grund, den ich jetzt zu so später Stunde und nach so viel wissenschaftlichem Arbeiten nicht mehr komplett zusammenbekomme, dachte ich über Momente nach, an die ich mich auch in 40 oder 50 Jahren, man weiss ja nie wie lange man durchhalten muss, gerne zurückerinnern werde. Momente die einfach so vollkommen sind, dass man, wann immer ein Artverwandtes Thema angeschnitten wird, sofort daran denken muss.

Einer dieser Momente drängte sich mir förmlich auf und ich frage mich, wie ich erst jetzt wieder daran denken konnte. Vor ca. 4 Wochen hatte ich mir einen neuen Bass gekauft, bestellt im Internet. Jeder Musiker wird mir beipflichten, was für ein einmaliges Gefühl es ist, ein neues Instrument in Händen zu halten. Man fühlt quasi, welche Melodien und Rhytmen man diesem
Gerät noch entlocken wird und jeden zukünftigen Ton. Ein Gefühl das sich wohl mit am Besten damit vergleichen lässt, wenn ein Maler auf eine leere Leinwand schaut und sich all die Dinge vorstellt, die damit anstellen kann.

Für Musiker kann es nur einen schöneren Moment als diesen geben. Denn nur ein Instrument, bleibt uns wirklich für Immer im Gedächtnis und begleitet uns, wenn auch oft nur in Gedanken, unser Leben lang. Jenes Instrument, das von Anfang an dabei war. Jenes Instrument das vor allen andern war.

Ich erinnere mich sehr genau an den Tag, es war im Sommer 2004 und ich noch auf der Berufsschule. Die zwei schönsten Schuljahre meines lebens lagen teilweise hinter, aber größtenteils noch vor mir. Und ich hatte ein altes Verlangen wiederentdeckt. Das Verlangen Musik zu machen. Einige Jahre zuvor hatte ich dieses Verlangen tief vergraben, da ich mir mit meinem Austritt aus der Musikschule selbst bescheinigte, wie unmusikalisch ich bin. Doch jetzt, wo ich älter und reifer war, keimte dieses Bedürfnis erneut in mir auf.

Ich war 16, fast 17 und wie die meisten jungen Männer in diesem Alter, wollte ich Gitarre spielen lernen. Ein Instrument das so, verzeiht den Wortwitz, vielsaitig war, das ich lernen wollte darauf zu spielen. So schnappte ich mir eines Tages in der Mittagspause zwei Freunde, die zwar auf der gleichen Schule waren, allerdings zu einer anderen Fachrichtung als ich gehörte. K. war damals schon einer meinen besten freunde und ist es bis heute. A. habe ich seit der Berufsschule nie wieder gesehen.

Ich weiss nicht mehr ob ich die beiden, oder die beiden mich überredet hatten, an diesem Mittag in die Stadt zu gehen um dort in einem bekannten Laden für Instrumente die Zeit totzuschlagen. Ich weiss nur, dass in mir die Absicht verankert war, mir eine Gitarre auszusuchen um sie mir später zu kaufen. Kaum hatte ich den Bereich für E-Gitarren allerdings betreten, war ich überhaupt nichtmehr an diesen interessiert. Ein weniger besaitetes Instrument hatte mich völlig eingenommen. Ein E-Bass, der an der Wand in einem Gestell hing, schien mir zuzuzwinkern, mich anzulächeln. Ich weiss noch genau, das ich K. fragen musste was das denn sei, er hatte wesentlich mehr Ahnung als ich, aber ich finde es im Nachhinein schon recht peinlich, das ich damals nicht wusste was ein E-Bass ist. Aber das Instrument mit den 4 Saiten schien mich weiterhin anzugrinsen und ich wusste einfach, das ich nicht für eine Gitarre geschaffen war. Nennt es spinnerei, aber ich glaube in diesem Moment, erwachte der Bassist in mir.

Unglücklicherweise, hatte ich nicht nur mir mein mangelndes Verständnis der Musik bescheinigt, indem ich die Musikschule verlassen hatte, sondern auch meinen Eltern. Der Bass den ich mir ausgesucht hatte, ein Kobaltblauer Bass von Ibanez, nur für Einsteiger geeignet aber immernoch eine schönheit, kostete stolze 300 Euro, was für einen Schüler ohne Job eine Menge Geld ist, auch dann noch, wenn der Verstärker schon mit inbegriffen war. Meine Eltern wollten kein Geld für etwas ausgeben, das ich vielleicht in 2 Wochen schon wieder in die Ecke stellen würde, aus frust nicht schnell genug vorran zu kommen vielleicht, oder aus irgendwelchen anderen Gründen die man mit der ehrlichen Aussage, das man sich zu etwas berufen fühle nicht einfach negieren konnte.

K. musste gesehen haben was in mir vorgegangen war, als ich den Bass in dem Laden wie hypnotisiert angesehen hatte. Ich glaube, er musste an sein erstes Instrument denken und wie vollkommen es gewesen war, es in Händen zu halten.

Ich verdanke es K. und all den Leuten die damals dazu bereit waren zusammen zu legen um mir die kobaltblaue Schönheit zu schenken. Jener 4 saitige Einsteigerbass, den ich trotz der fortschritte und der neuen Instrumente die ich inzwischen mein Eigen nenne, auch in 50 Jahren noch in die Hand nehmen und an jenen Sommer im Jahr 2004 denken werde. Der Bass, der mir das Geschenk der Musik wiedergebracht hatte, das mich seit dem immer wieder zum lächeln bringt und mir die kreativsten Ausbrüche beschehrt hat.

Jeder Musiker gibt seinen Instrumenten Namen. Nicht jeder wird das zugeben, oder den Namen seines laut aussprechen, aber wir tun es alle.

Die viersaitige Schönheit, hat den besten Namen erhalten, den man sich für sie vorstellen kann.

Friendship.

Ich weiss nicht, wie mein Leben ohne sie ausgesehen hätte.

Montag, 28. September 2009

Eigentlich habe ich ja anderes zu tun...

... und zwar reichlich, aber irgendwie ist der Drang sich mitzuteilen gerade stärker als der Drang,
einen Wissenschaftlichen Bericht zu schreiben. Kaum vorstellbar!
20 Sekunden existiert dieser Blog während ich die aktuelle Zeile tippe und schon starre ich ungläubig auf den Titel. "Lügen des Lebens".
Nein ich studiere keine Geisteswissenschaften, nichteinmal Naturwissenschaften, aber ich denke manche Tatsachen sind auch für Ingenieurswissenschaftler relativ einsichtig.

Für meinen ersten Eintrag sitze ich nach diesem kurzen Absatz trotzdem schon seit 10 Minuten hier und überlege, was wohl ein adäquates Thema wäre, um meine Jungfräulichkeit aufzugeben.
Doch da fällt mir spontan ein Gespräch ein, das ich irgendwann heute Mittag mit einer guten Freundin geführt habe. Um das Thema ungefähr zu umreissen :"Bin ich trotzdem verliebt auch wenn ich nicht durch eine Rosa Brille schaue, Häschen beim Geschlechtsakt sehe, oder Bienen dabei beobachte, wie sie Tulpen sexuell belästigen?"
Gut, vielleicht etwas dick aufgetragen, aber die größte Lüge des Lebens ist nach wie vor, das der Mensch ein Minimalist ist.

Also gehen wir dieses Thema mal an, ohne die Häschen beim kopulieren zu stören. (Fällt es euch übrigens auch so schwer das Wort Häschen zu betrachten ohne das SCH als solches zu lesen? Vielleicht behandle ich das ein andernmal.)

Ich für meinen Teil habe meine rosa Brille bereits schon lange zum Altglas gebracht. Das erwies sich schon als schwierig genug, allerdings nur weil ich mich nicht entscheiden konnte ob ich sie im grünen, braunen oder weissen Kontainer entsorgen soll. Ich bin auch kein Pessimist weil ich das so sage, nein, vielmehr habe ich das getan aus dem einfachen Grund, die rosa Brille ist einfach zu nichts gut. Der UV-Schutz ist mehr als ungenügend, sie passt nicht zu meinem Bart und vor allem lenkt sie von den Dingen ab, die an einem Menschen wirklich wichtig sind.

Eine der größten Lüge des Lebens ist das Wort "Perfekt" in dem Begriff "Perfekter Partner".

Lasst mich eine Warnung aussprechen an die Jungen Männer und Frauen die vielleicht in Verlegenheit kommen diesen Blog zu lesen:

Perfekter Partner heisst NICHT "Oh mein Gott er hat überhaupt keine Fehler und ich liebe ihn so sehr das ich platzen möchte." Das beste was euch in diesem Fall passieren kann ist, das ihr tatsächlich platzt.

Der Perfekte Partner ist nämlich der, der ohne rosa Brille euer Herz erobert. Ein Mensch, der mit all seinen Macken, Fehlern und Sprüngen die er in der Schüssel hat euch ins tiefe Unglück stürzt wenn ihr daran denkt, ihn nicht lieben zu dürfen.
Das schlimme ist, irgendwann merkt man das. Im besten Fall früh genug um sich nicht in einer Beziehung wieder zu finden, die einem ohne die Brille, deren Farbe ich nun nicht nochmal erwähne weil inzwischen jeder wissen sollte welche das ist, aussieht wie etwas, das man zu Weihnachten bekommen hat und sich nur überlegt wie man die elegante Frage "Du hast nicht zufällig noch die Rechnung dafür?" unterbringt.

Ich denke ich habe für meinen ersten Eintrag jetzt genug gesammelt, könnte mir aber vorstellen, dass dieses Thema bei Gelegenheit wieder aufgegriffen wird.
Als Abschlussfazit möchte ich die Kernfrage dieses Blogs gerne mit einer direkten Antwort belohnen. Lasst sie mich nocheinmal wiederholen, um vorzubeugen das ein weniger Intelligenter Mensch verwirrt sein könnte.

Frage:"Bin ich trotzdem verliebt auch wenn ich nicht durch eine Rosa Brille schaue, Häschen beim Geschlechtsakt sehe, oder Bienen dabei beobachte, wie sie Tulpen sexuell belästigen?"

Antwort: "Doch, kann schon sein, denn wenn du nur durch eine Rosa brille schaust, bist du im Bestenfall verknallt, aber eigentlich suchst du nur Zuneigung und Nähe und die rosa Brille lässt das für dich Perfekt aussehen, was besser eine gute Freundschaft geblieben wäre."

Euer Lear